International Workcamp – Wöbbelin 2015
November 24, 2015

ENGLISH
15 young people from eight countries participated in this international Workcamp. They came from Great Britain, Croatia, Poland, Russia, Spain, Czech Republic, Ukraine and Germany. The young people have laid the bricks of the foundation and have put the “brick heads” on iron bars. They all worked together on the monumental sculpture “Faces of KZ Wöbbelin”, which now faces the memorials in Wöbbelin and should remember the prisoners of KZ Wöbbelins.

This documentary shows the latest work on the sculpture and the inauguration. An international team of young people had set itself the task of documenting the last week and did interviews with the other Workcamp participants but also recorded the life in the Camp. They filmed on the day and cut into the night. All sleepless nights have paid off, because by their great ambition, they have created a lasting memory for all workshop participants.

The sculpture is three meter tall and two feet wide in diameter. The 45 curved iron bars with the „brick heads“ form an impenetrable mesh – an uncountable mass as that of the imprisoned people in the former concentration camp Wöbbelin. The „brick heads“ themselves were designed by young people and adults from the region as well as international participants of workshops based on photographs of the prisoners. The artist and creative director of the Sculpture Marcus Barwitzki helped all the workshop participants during the process.

On September 4, 2015 the sculpture was inaugurated. A documentary about the last 5 years of the project will be online soon on our website. We interviewed the workshop participants, the artist Markus Barwitzki and the head of the memorials in Wöbbelin, Ramona Ramsenthaler.

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DEUTSCH
15 Jugendliche aus insgesamt acht Ländern nahmen am Internationalen Workcamp teil. Sie kamen aus Deutschland, Großbritannien, Kroatien, Polen, Russland, Spanien, Tschechien und der Ukraine. Die Jugendliche verlegten unter anderem die Ziegel des Fundaments und setzten die „Ziegelköpfe“ auf die Eisenstangen.. Sie arbeiteten gemeinsam an der Großplastik „Gesichter des KZ Wöbbelin“, die nun vor den Mahn- und Gedenkstätten in Wöbbelin steht und an die Häftlinge des KZ Wöbbelins erinnert.

Dieser Dokumentarfilm zeigt die letzten Arbeiten an der Skulptur und die feierliche Einweihung. Ein Internationales Team von Jugendlichen hatte sich zur Aufgabe gesetzt, die letzte Woche zu dokumentieren. Sie haben viele Interviews der anderen Workcampteilnehmer eingefangen, aber auch das Zusammenleben im Camp dokumentiert. So wurde am Tag gefilmt und in der Nacht geschnitten. Alle schlaflosen Nächte haben sich gelohnt, denn durch ihren tollen Ehrgeiz, haben sie für alle Workcampteilnehmer eine bleibende Erinnerung geschaffen.

Die drei Meter große Plastik ist im Durchmesser zwei Meter breit. Die 45 gebogenen Eisenstangen mit den „Ziegelköpfen“ bilden ein undurchdringliches Geflecht – eine unzählbare Masse, wie die der eingesperrten Menschen im einstigen Konzentrationslager Wöbbelin. Die „Ziegelköpfe“ selbst wurden von Jugendlichen und Erwachsenen aus der Region sowie internationalen TeilnehmerInnen von Workshops nach Fotografien von Häftlingen gestaltet. Hierbei war der Magdeburger Künstler und Ideengeber der Skulptur Marcus Barwitzki den Workshopteilnehmern behilflich.

Am 4. September 2015, wurde die Skulptur feierlich eingeweiht. Eine Dokumentation über die letzten 5 Jahre dieses Projektes wird es bald auf unserer Webseite zu sehen geben. Zu Wort kommen unter anderem die Workshopteilnehmer, der Künstler Markus Barwitzki und die Leiterin der Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin, Ramona Ramsenthaler.

Länge: 28:25 Minuten Einrichtung: Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin Jahr: 2015
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